Colijnsplaat- Goudplaat, Veerse Meer

18.06.20

Heute geht’s ins Veerse Meer. Um 15:00 Uhr ist Hochwasser in Stevenisse. Das bedeutet für mich so gegen 13:00 Uhr abzulegen um mit der Strömung bis zur Zandkreegsluis segeln zu können.

Blauer Himmel, raumschots Richtung Zierikzee. Besser konnte es nicht sein. Da ich kurz vor Hochwasser losgefahren bin habe ich die Klappbrücke auf der Zierikzee-Seite angepeilt. Als ich ca. 1,5 Sm vor der Klappbrücke war öffnet diese. Ich hatte also keine Chance mehr diese Brückenöffnung zu schaffen. Es gibt aber an der Brücke auch eine Durchfahrt mit digitaler Anzeige der Durchfahrtshöhe. Sinne hat 13m mit Antenne. Auf der Anzeige wird 13,30m angezeigt. Passt also. Im Moment gibt’s kaum Wellen auf der Oosterschelde, also durch. Das ist immer so ein spezieller Moment. Die ganze Zeit sieht es so aus als wenn es jeden Moment kracht. Dann ist man unter der Brücke und man sieht, wirklich erst unter der Brücke, dass es passt.

Weiter zur Zandkreegsluis. Auf der Oosterschelde war herrliches Segeln angesagt. Angekommen an meiner „Lieblingsschleuse“, ging dieses Mal tatsächlich alles zügig und reibungslos.

Jetzt, im Veerse Meer, fällt mir schnell auf warum ich meinen Liegeplatz in die Oosterschelde verlegt habe. Alle 10 Meter kommt der Wind aus einer anderen Richtung. Abgesehen davon ist es hier aber wieder erstaunlich ruhig und Strömung gibt’s auch nicht mehr.

Über WhatsApp haben wir mit ein paar Freunden eine Zeelandgruppe. Ich frage nach ob am Wochenende jemand in Zeeland unterwegs ist. Andi meldet sich sofort. Er ist mit seiner Familie zusammen mit Lars und dessen Familie in Middelburg. Sie wollen aber zurück ins Veerse Meer. Ein Treffen ist schnell vereinbart.

Der Himmel zieht sich immer mehr zu. Aus Richtung Süd-Ost kommt eine schwarze Wand auf uns zu. Ich telefoniere mit Lars. Sie sind sich, auf Grund der schwarzen Wand, noch nicht sicher was sie machen. Ich schlage Goudplaat vor. Da ist genug Platz für alle drei Boote.

Auf dem Weg zur Groudplaat hat’s mich voll erwischt. Gewitter, Starkregen, heftige Böen und als ob das noch nicht reichen würde habe ich mal getestet wie weich der Grund im Veerse Meer ist. Das muss man nicht haben. Ich bin glücklicherweise mit eigener Kraft wieder frei gekommen.

Am Steg an der Goundplaat habe ich versucht auf er Leeseite des Steges anzulegen. Nach vier Versuchen habe ich aufgegeben und an der Luvseite angelegt. Jetzt war ich mittlerweile bis auf die auf die Haut nass. Nachdem ich meine Sachen gewechselt habe und ich wieder den Kopf aus dem Boot gesteckt habe, war alles vorbei. Kein Wind, kein Regen. Na klasse. Ich hätte mit dem anlegen mal besser 15 Min. gewartet.

Lars, Sandra und Frieda, sowie Andi, Pia und Tim haben dann bei besten Bedingungen angelegt.

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2 Gedanken zu „Colijnsplaat- Goudplaat, Veerse Meer

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